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Besuch in VEROLI - 14.-17.10.2010

Am 14.10.2010 machte sich eine Gruppe von 19 Personen der IPA Bruck/Mur-Mürzzuschlag auf den Weg nach Veroli, um die IPA-Freunde, die jedes Jahr im Jänner und teilweise auch im Sommer nach Bruck kommen, zu besuchen.

 

Nach dem Flug von Wien nach Rom am Donnerstagin der Früh wurden wir von Mauro und Egidio abgeholt und mit dem Bus nach Veroli gebracht. Veroli liegt etwa 100 km südöstlich von Rom und befindet sich auf einer Anhöhe, sodas man rundum einen tollen Ausblick genießen kann. Nach dem Einchecken im Hotel Filonardi in Veroli’s Altstadt und dem Mittagessen wurden wir von ... durch die Stadt geführt, haben u.a. das Stadtmuseum und die Kathedrale Sant’ Andrea gesehen und so viel von der Geschichte Verolis erfahren. Später haben wir unsere Freunde, darunter auch den Bürgermeister und den Vizebürgermeister in einer Pizzeria getroffen, sehr gut gegessen und einen geselligen Abend erlebt. In der Zwischenzeit kamen auch drei Freunde aus Bologna an, die das Wochenende mit uns verbrachten.

Am Freitag fuhren wir nach dem Frühstück zur etwa 70 km entfernten Abtei Montecassino. In einer Führung erfuhren wir viele Details zu diesem riesigen, beeindruckenden Benediktinerkloster. Danach ging es weiter zum Restaurant „Al Boschetto“ in Cassino, wo wir wieder die italienische Küche genießen konnten. Anschließend brachte uns der Bus noch südlicher, nämlich in die am Meer gelegene Stadt Gaeta. Dort besuchten wir „Montagna Spaccata“, einen gespaltenen Felsen, der der Legende nach durch ein Erdbeben beim Tode Christi entstand. Durch eine Kapelle kommt man zu Stufen, die mitten durch diesen Berg führen. Am Ende erreicht man einen Aussichtspunkt, von dem man kilometerweit über das Meer blicken kann. Später fuhren wir der Küste entlang in nordwestlicher Richtung bis in den Ort Sperlonga, in dem wir bis Sonnenuntergang durch die engen Gassen spazierten. Nach der Rückfahrt nach Veroli trafen wir uns zum Abendessen im Restaurant „Domus Hernica“, wo wir den erlebnisreichen Tag ausklingen ließen.

Am Samstag stand der Höhepunkt unseres Besuchs auf dem Programm – es gab einen Empfang des Bürgermeisters Giuseppe D’Onorio im Rathaus von Veroli. In den Reden wurde von allen betont, dass die Partnerschaft Veroli/Bruck nicht zustande gekommen wäre, hätten nicht die IPA-KollegInnen beider Verbindungsstellen in der Vergangenheit so viel Arbeit geleistet. Ein weiterer wichtiger Punkt ist jetzt natürlich auch die Pflege dieser Freundschaften, was toll funktioniert. Im Anschluss an den Empfang wurden wir noch in das Museum unter dem Rathaus geführt, in dem Ausgrabungen Teile der Geschichte Verolis dokumentieren. Danach fuhren wir zur 10 km entfernten Zisterziensermönchsabtei Casamari, wo wir uns hauptsächlich die Kirche mit den eindrucksvollen Alabasterfenstern anschauten. Es geschah auch noch Unerwartetes – wir durften die Bibliothek der Abtei besichtigen, die normalerweise nur sehr wichtigen Persönlichkeiten geöffnet wird. Anschließend ging es zurück nach Veroli. Nach dem Mittagessen fuhren wir in die benachbarte Stadt Alatri, wo wir in einer Stadtführung einiges über die Geschichte erfuhren. Danach besuchten wir die Ölmühle von Americo Quattrociocchi – dort wurde uns der Betrieb gezeigt und wir hatten die Möglichkeit, verschiedenste Olivenöle und andere Produkte zu kaufen. Am Anschluss daran machten wir noch Halt in der Salumeria „3C die Fratelli Cironi“, wo wir Salami etc. probieren und kaufen konnten. Zum Abschluss des Tages waren wir zu Egidio Reali im „Le Fraschette“ eingeladen. Wir genossen einen Abend mit unseren Freunden und deren Angehörigen bei ausgezeichnetem Essen und toller Musik.

Am Sonntag reisten wir nach dem Frühstück aus Veroli ab und fuhren nach Rom. Dort hatten wir noch etwa sechs Stunden Zeit, selbständig die Stadt zu erkunden. Am späten Nachmittag holte uns der Bus wieder im Zentrum ab und brachte uns zum Flughafen. In Wien erwartetet uns schon der Bus der Fa. Mayer, der uns sicher nach Hause brachte. Schließlich kamen wir am frühen Montag Morgen müde von der Reise, aber dennoch begeistert von den vielen Eindrücken und der Gastfreundschaft unserer IPA-KollegInnen wieder im Mürztal bzw. in Bruck an.

 

Ein besonderer Dank gilt Herbert Mader und Erich Winkler, die die Reise toll organisierten!

 

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